Vogelsberg — Zum heiligen Kreuz

DAS PROJEKT – „KIRCHE VOGELSBERG“ – 2015-2021 – So geh in die Arche …

Wiebke Koch, 2017

Chronologischer Projektverlauf „Kirchenbau Vogelsberg“

2015 Problemsensibilisierung im Ort -> Herantasten an die Frage: Wofür schlägt das Herz, wenn ich an die Kirche Vogelsberg denke? Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung! Kirche als Ort der Gemeinschaft, … spiritueller Raum … steht auf den Karten.

2016 Engelprojekt – Restauration des letzten barocken Altarengels

12.5.2016 Bauausschuss ist in Vogelsberg

2.6.2016 Thüringer Landesdenkmalamt (TLDA) Termin in Vogelsberg mit Herrn Beyer

2017 Teilnahme am IBA Projekt Querdenker

 

 

 

 

 

8. März 2017 Bürgerversammlung Vogelsberg – Zukunftsideen für die Kirche

 

 

 

 

 

Mai 2017 Projektgruppengründung „Querdenker“ Kirche Vogelsberg (Kirchenmitglieder und Nichtkirchenmitglieder) – regelmäßige Treffen: 12.4;17.5.; 15.6.; 31.8.; 28.9.; 20.10;20.2.2018; 14.8.2018; 5.10.2018;14.11.2018; …  09.2020; …)

18. Mai 2017 Kunstgutachterin Kirche Vogelsberg

6.9.2017 Treffen mit Herrn Ruge von der Leadervergabestelle

13.9.2017 Beschluss Abgabe Friedhof; Beschluss Verkauf Pfarrhaus

1.9.2017 Kirche Innen- und Fassadenaufmaß

13.1.2018 Gemeinde/Projektgruppenreise zu anderen Kirchen (Asbach, Wormstedt), zur Umsetzung möglicher Ideen

02/03 2018 Ausschreibung für einen Architekturwettbewerb – Für die Sanierung oder den Neubau des Kirchenschiffes der Kirche Vogelsberg –

Mai 2018   Entwurf Architekt Brehme

21.6.2018 Bürgerversammlung Vorstellung der Entwürfe: Herr Brehme: Abbruch Kirchenschiff und Neubau von Architekt Brehme wurde durch die Jury zur Beauftragung ausgewählt

Juli 2018-Juni 2019 Klima- und Schimmelmonitoring durch B. Schleder Holzschutzgutachter

22.02.2019 – Projektvorstellung als Ortstermin  beim TLDA Abt. A Frau Büchner

(Einbindung des TLDA)

April 2019 Gutachten Schuchert/Trabert „Beurteilung des statisch-konstruktiven Zustands des Kirchturms“

22.05.2019 – Projektbesprechung als Ortstermin mit TLDA Abt. A Frau Büchner

(Ziel Festlegung der Denkmaleigenschaft = welche Bauteile stehen unter Denkmalschutz)

11.7.2019 Dendrohydrologischer Bericht von Dr.-Ing. Dipl. Holzwirt Thomas Eißing

September 2019 – Überarbeiteter Entwurf Architekt Brehme

12.07.2019 – Beschreibung der Denkmaleigenschaft durch das TLDA Abt. A Dr. Müller

(Ergebnis – Kubatur der Kirche steht unter Denkmalschutz)

11.08.2019 – Ortstermin Bauforschung und dendrochronologische Untersuchung TLDA Herr Dr. Müller, Herr Nitz

19.08.2019 – Ergebnis der dendrochronologischen Untersuchung des TLDA Abt. A  Dr. Müller und Bestätigung der Denkmaleigenschaftsbeschreibung vom 12.07.2019

28.10.2019 – 1. Antrag an Leaderförderung mit dem aktuellen Projektstand

22.05.2020 – Holzschutztechnische Bewertung und Schadstoff-Analytik durch B. Schleder Holzschutzgutachter

10.06.2020 – Ortstermin zum Kunstgut der Kirchgemeinde Vogelsberg mit dem TLDA F3 Bau und Frau Pohler

23.07.2020 –  Wertschätzung für die Sanierung des Kirchenschiffs und Einbau eines Gemeindesaals durch B19 ARCHITEKTEN BDA

12.10.2020 – Denkmalschutzrechtliches Erlaubnisverfahren – Nachforderung von Unterlagen TLDA Fachbereich Bau Herr Reichel

(Planungsunterlagen)

02.11.2020 – Beauftragung B19 ARCHITEKTEN BDA mit den LPH01-04 für die Sanierung des Kirchenschiff und Einbau eines Gemeindesaals

16.12.2020 – Denkmalschutzrechtliches Erlaubnisverfahren – Nachforderung von Unterlagen TLDA Fachbereich Bau Herr Reichel

(Bauforschungsuntersuchung Emporen und Gestühl)

 14.01.2021 – Entwurfsvorstellung B19 ARCHITEKTEN BDA und Zustimmung des Kirchgemeinderats

(Kubatur der mittelalterlichen Saalkirche wird erhalten und durch einen Baukörper in der Kirche ergänzt)

 28.01.2021 Beauftragung Orgelsachverständiger Herr Bettenhausen, Erstellung einer Dokumentation der seit ca. 30 Jahren unbenutzten Orgel

Die Presse

 

Hintergründe und Unterlagen zur Einsicht

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Unser Ausflug mit der Projektgruppe im Januar 2018 nach Hötzelsroda, Aspach und Wormstedt u. Olberslebener Winterkirche – auf Ideensuche

Geschichte 1

Eine Quelle aus dem Jahr 1892 kennt die Kirche noch mit ihren alten Maßen: Mit einem 4,6m langen und 6,3 m breiten Chorraum. Das 19m lange und 10,2 breite Langhaus und der im Erdgeschoss 4,5 m lange und 6,2 m breite Westturm. Die Kirche ist 1713 erbaut worden und entspricht im Baustil dem von Kleinbrembach. Sie blicken auf die Seite der Kirche, an welcher Stelle sie halbiert wurde. Als Gebäude besitzt die Kirche eine leidvolle Geschichte und ist gerade dadurch ein sichtbares Zeichen von Geschichte in der Zeit der DDR. Die Kirche wurde zwischen 1964 und 1974 etwa um die Hälfte gekürzt und das barocke Inventar verkauft, so dass nur noch wenig von dem erhalten ist, was ihre ursprüngliche Gestalt ausmachte. Mit den Mitteln und Möglichkeiten der damaligen Zeit versuchte die Gemeinde schon damals der Feuchtigkeit und den baulichen Problemen zu begegnen.

Geschichte 2

Zum Heiligen Kreuz
Zum Heiligen Kreuz
Die Kirche vor dem Umbau
Die Kirche vor dem Umbau

Der Engel ist als einziges Stück vom barocken Kanzelaltar erhalten geblieben. Seine Restaurierung beläuft sich auf 3800 Euro. Wenn Sie unsere Projekte unterstützen möchten, finden Sie unsere Bankverbindung unter dem Feld „Finanzen“. Wollen sie uns mit ihren Ideen bereichern, was Gestaltung und Nutzung der Kirche betrifft, dann schreiben Sie uns unter: kirchegrossbrembach@t-online oder per Brief: Pfarramt Großbrembach, Platz der Demokratie 1, 99610 Großbrembach.

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Das Taufbecken ist ebenfalls im Zuge des Umbaus an eine andere Gemeinde verkauft worden. Sie sehen drei mit dem Rücken gegeneinander gekehrte Knaben, welche auf rückwärts erhobenen Händen gemeinsam eine Muschel als Becken. Diese Figurengruppe lässt sich auf das Jahr 1713 datieren.

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Die alte Innenansicht
Die alte Innenansicht

Im Jahr 2016 möchten wir zunächst eine Notreparatur am Turmdach vornehmen. Hier sind die flacher werdenden Dachflächen an allen vier Turmecken undicht und das Holz ist dort bereits der Fäulnis ausgesetzt. Die Kosten dafür belaufen sich auf 13.800 Euro. Darüber hinaus ist ein statisches Gutachten und ein Aufmaß von jeweils 5000 Euro notwendig. Die Probleme mit der aufsteigenden Nässe und der Rissbildung sind sichtbar und bezüglich der Schimmelbildung gravierend. Unser Hauptaugenmerk muss erst einmal darauf liegen die offenen Stellen im Dach zu beheben. Allerdings sind wir zeitgleich im Rahmen eines Architektenwettbewerbes auf der Suche nach neuen Gestaltungsideen für den dunklen Altarbereich und für ein Nutzungs- und Gestaltungskonzept im Ganzen. Wir möchten diese Kirche retten und sie zugleich für heutige Bedürfnisse nutzbar machen.

Die gegenwärtige Innenansicht
Die gegenwärtige Innenansicht

Bilder aus dem Coronajahr 2020/2021 – Gottesdienste Open AIR

Adventsgottesdienst 2020
Mit freundlicher Unterstützung von Eventveranstalter Herr Köhler aus Vogelsberg