Finanzen

Änderung der Kontoverbindung für die Kirchengemeinde Großbrembach!

Kontoinhaber: Kreiskirchenamt Gotha, BUKAST Apolda-Buttstädt
IBAN: DE72520604100008000433
BIC: GENODEF1EK1
Evangelische Bank
Verwendungszweck: RT 1017 Kirchgeld Großbrembach

Kirchengemeinde Kleinbrembach
IBAN: DE56820940540002244683
BIC: GENODEF1NDS
Nordthüringer Volksbank

Kirchengemeinde Vogelsberg
IBAN: DE59820940540002241137
BIC: GENODEF1NDS


Kirchengemeinde Ellersleben

IBAN: DE39820940540000360279
BIC: DENODEF1NDS
Nordthüringer Volksbank

Kirchengemeinde Großneuhausen
IBAN: DE88820510000600026000
BIC: HELADEF1WEM
Sparkasse Mittelthüringen


Kirchengemeinde Kleinneuhausen

IBAN: DE39820510000140029214
BIC: HELADEF1WEM
EKK Eisennach

Freiwilliges Kirchgeld/Gemeindebeitrag

2016

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen der Kirchengemeinden, das von den Ortskirchen erhobene sog. „freiwillige Kirchgeld/Gemeindebeitrag“ dient ausschließlich der Finanzierung der Belange der Ortskirche. Im Jahr 2015 sind für den Ort Großbrembach 3197,00 Euro an Kirchgeldzahlungen eingegangen. Die Kirchengemeinde hat 316 Mitglieder. Mit den Mitteln aus dem freiwilligen Kirchgeld/Gemeindebeitrages kommen wir den dringend notwendigen Reparaturen des Kirchendaches und den damit verbundenen Säuberungen der Dachrinnen einen Schritt näher. Auch die Anschaffung der benötigten Tonanlage für die Kirche St. Wigbert ist im Blick. Die Renovierung der Küche im Gemeindehaus und der Winterkirche sind anstehende Projekte, denen sich ein neuer Gemeindekirchenrat annehmen wird.

Die Höhe des freiwilligen Kirchgeldes/Gemeindebeitrages bestimmen Sie. Es gibt einen Richtwert von 42,00 € für Mitteldeutschland. Jede und jeder sollte unter Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Situation für sich selbst festlegen, was er bzw. sie bereit ist zu geben. Da die Aufgaben der Kirchengemeinde immens sind, möchten wir Sie darum bitten, dies bei der Zahlung des freiwilligen Kirchgeldes in Ihre Entscheidung mit einzubeziehen.

Zwecks Vereinfachung der Arbeitsabläufe bitten wir für die Kirchengemeinde Großbrembach bevorzugt um Überweisung des freiwilligen Kirchgeldes auf das rechts angegebene Bankkonto bei der Evangelischen Bank. Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden. Bitte geben Sie kurz im Pfarramt Beschied. Die Kontoverbindungen der anderen Orte können sie auf der Seite ebenfalls einsehen. Als Verwendungszweck geben Sie bitte „RT 1017 Freiwilliges Kirchgeld“ und das entsprechende Kalenderjahr, sowie ggf. den/die Namen der Personen an, für welche die Zahlung erfolgt (falls diese vom Kontoinhaber abweichen). Wenn Sie in Großbrembach bar bezahlen möchten, setzen Sie sich bitte mit Herrn Graupeter, Am Unterhain 37, Großbrembach in Verbindung.

Ich möchte Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in vielen Gemeinden üblich ist, auch bei Trauergottesdiensten eine Kollekte für die Kirchengemeinde zu erbitten. Wenn wir zu diesem Anlass in der Trauerhalle Großbrembach zusammen kommen, begehen wir miteinander einen Gottesdienst. In diesem Rahmen hat ein Dankopfer seit jeher einen Platz. Gottesdienste anlässlich zu Taufen, Trauungen, Beerdigungen oder ähnlichen Anlässen sind öffentliche Verkündigung des Evangeliums. Laut unserer Kirchenverfassung § 1 Abs. 1 werden dafür grundsätzlich keine Gebühren erhoben. Um dennoch die vielfältigen Aufgaben wahrnehmen zu können, erbitten wir ihre Spende für die Erhaltung der Kirche und des gemeindlichen Lebens im Ort auch für nachfolgende Generationen.

Vielen Dank im Namen aller Kirchengemeinden!

Herzliche Grüße

Pfarrerin Denise Scheel

Hier lesen Sie Auszüge aus dem Finanzgesetz der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland.
Es erklärt wie die Pachtgelder verteilt und die Aufgaben der Kirchengemeinden gestaltet sind.

Näheres auch unter:

http://www.kirchenrecht-ekm.de/document/21424#s47000018

Auszüge:

§ 8
Grundsätze

( 1 ) Die Finanzierung von Aufgaben, die die Kirchengemeinden wahrnehmen, erfolgt grundsätzlich aus Mitteln, die von ihnen selbst aufgebracht oder nach diesem Kirchengesetz zugewiesen werden.
( 2 ) Die Gemeindeglieder tragen durch Abgaben, Kollekten, Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit zur Erfüllung des Dienstes der Kirchengemeinden bei.

§ 9
Einnahmen der Kirchengemeinden
(1) Den Kirchengemeinden stehen für die Erfüllung ihrer Aufgaben folgende Mittel zur Verfügung:
(2)der Kirchengemeindeanteil (Absatz 2),
(3) die Gemeindebeiträge,
(4) die Kollekten und die Spenden, soweit sie nicht für einen anderen Zweck bestimmt sind,
(5) die Einnahmen aus Haus- und Straßensammlungen, soweit sie nicht für einen anderen Zweck bestimmt sind, die Einnahmen aus Grundvermögen, insbesondere
5.1. die Mieten,
5.2. die Erträge aus Kirchenland,
5.3. die Erträge aus Kirchenwald,
5.4. die Erträge aus besonderen Zuweisungen,
(6) die Kapitalerträge,
(7) die Einnahmen aus zwischengemeindlichen Zahlungsverpflichtungen,
(8) die Zuweisungen und die Zuschüsse,
(9) die Gebühren,
(10) die sonstigen Einnahmen.

( 2 ) Den Kirchengemeinden wird ein Anteil aus dem Gesamtgemeindeanteil (§ 6 Absatz 1 Nummer 1) zugewiesen (Kirchengemeindeanteil). Weitere Mittel können Kirchengemeinden aus dem Strukturfonds (§ 16) erhalten.
( 3 ) Die Kirchengemeinden führen 80 vom Hundert der Erträge aus Kirchenland (Absatz 1 Nummer
5.2) und aus besonderen Zuweisungen (Absatz 1 Nummer 5.4) dem Baulastfonds zu. Soweit aus Kirchenwald Einnahmen aus Grundstücksverträgen mit jährlich wiederkehrenden Zahlungen erzielt werden, sind davon ebenfalls 80 vom Hundert dem Baulastfonds zuzuführen.

Dieser Gesichtspunkt ist mit dem Finanzgesetz hinzugekommen und folgt dem Soldiargedanken, so dass auch Kirchengemeinden, die nicht über Pachteinnahmen verfügen Gelder aus dem damit gespeisten Baulastfond des Kirchenkreises beantragen können und so ihre Kirchen bauen können.

( 4 ) Die Kirchengemeinden führen dem Forstausgleichsfonds (§ 22 Absatz 5 Grundstücksgesetz1) eine durch Haushaltsgesetz festgelegte Umlage für Kirchenwald für laufende Ausgaben sowie Beiträge zur Bildung einer Rücklage zur Risikovorsorge im Falle von außergewöhnlichen Schadensereignissen entsprechend der Fläche des Kirchenwaldes zu.

§ 10
Verwendung der finanziellen Mittel der Kirchengemeinden

( 1 ) Die Kirchengemeinden setzen ihre Mittel insbesondere für folgende Aufgaben und Verpflichtungen ein:
(2) die anteilige Finanzierung des Verkündigungsdienstes im Kirchenkreis entsprechend des Stellenplans des Kirchenkreises (§ 14),
(3) die Finanzierung der Angestellten der Kirchengemeinden,
(4) die Finanzierung des gottesdienstlichen Lebens, der Bildungsarbeit, diakonischer und seelsorgerlicher Aufgaben sowie missionarischer Projekte der Kirchengemeinde,
(5) die Kostenverrechnungssätze,
(6) die Instandsetzung und Unterhaltung der den Kirchengemeinden zugeordneten kirchlichen Grundstücke und Gebäude,
(7) die Unterhaltung von Einrichtungen der Kirchengemeinden,
(8) die zwischengemeindlichen Zahlungsverpflichtungen,
(9) die Zuwendungen an Partnerkirchen.

( 2 ) 1 Zu den zwischengemeindlichen Zahlungsverpflichtungen (Absatz 1 Nummer 6) gehören insbesondere die gemeinschaftlichen Sach- und Personalkosten der in einem Pfarrbereich verbundenen Kirchengemeinden. 2 Die Beträge sind im Haushaltsplan der Kirchengemeinde, in der sich der Dienstsitz des Pfarrers befindet, zu veranschlagen und sollen im Verhältnis der Gemeindeglieder auf die beteiligten Kirchengemeinden umgelegt werden. 3 Die Umlage soll im Rahmen des Jahresabschlusses der Pfarrsitzgemeinde in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen abgerechnet werden. 4 Erhebliche Steigerungen der gemeinschaftlichen Sach- und Personalkosten im Verlauf des Haushaltsjahres bedürfen der Zustimmung der beteiligten Gemeindekirchenräte.