Großbrembach: Das Dach wird wieder dicht gemacht!

Wir freuen uns und danken der Firma Michaelis, die dafür gesorgt hat, dass das Kirchendach in Großbrembach repariert wurde. Es handelt sich dabei um eine Notreparatur, damit das Wasser nicht weiter in die Kirche eindringt. Die Kosten dafür werden durch die Versicherung getragen, da es sich um einen Sturmschaden handelt. Zeitweise waren die nassen Stellen im Innenraum der Kirche deutlich sichtbar. Eine umfassende Sanierung des Daches, auch mit den unter den Schindeln befindlichen Hölzern, wird eine Aufgabe für die Dorfgemeinschaft Großbrembach in der Zukunft sein. Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die dieses Vorhaben unterstützen.

Ich sehe den Wald vor Bäumen nicht …

so geht es Ihnen vielleicht auch manchmal, wenn Sie einer Predigt im Gottesdienst zuhören? Im neu entstandenen Bibelgesprächskreis ist es unser Bild dafür wie Gottes Wort uns auch begegnet. Struppig und undurchdringlich. Ich sitze da, höre zu, wundere mich …

Geschichtenbaum

… der ist größer als ich.
… als ob der immer schon da gestanden hat.
… mächtig und unbeweglich.
… er hat starke Wurzeln. Was ich nicht sehe, ist mindestens so mächtig wie das, was ich erkennen kann
… wundersame Geschichten umranken diesen Baum
… Wohnt hier Gott?
… ich sehe viele bunte Blüten und höre die Vögel in ihren Nestern
… Wer wohnt hier noch?
… Möchte ich unter diesem Blätterdach wohnen?

„Seht ihr die Vögel unter dem Himmel, wie sie im Schatten des Baumes wohnen? Endlich ist er groß genug geworden. Mächtige Zweige hat er getrieben, feines Geäst gebildet. Das hätte man anfangs gar nicht gedacht. Erst viel er unter all den Kräutern und Büschen im Garten gar nicht auf. Doch als die Büsche ihre Höhe erreicht hatten und als auch die Kräuter nicht höher schossen, wuchs und wuchs diese wundersame Pflanze einfach weiter. Welch eine Kraft sich da entfaltet! Und das alles aus einem Samen — klein wie ein Senfkorn, wie das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden.“

Welch eine Kraft sich da entfaltet! Das denke ich auch nach dieser Auftaktrunde zum Bibelgespräch in Vippachedelhausen. Wir sind gekommen mit unseren Fragen? Mit Erwartungen und unseren Herzensanliegen. Das sind bisher die Vorstellungen über diesen Bibelsgesprächskreis aus der Runde selbst. Was könnte diese Runde thematisieren?

– Grundlagen des christlichen Glaubens
– Spiritualität — Was bringt mir Gott für mein Leben?
– Bibel lebendig erleben
– die gegenseitige Unterschiedlichkeit als Schatz entdecken
– meinen persönlichen Glauben finden
– ein abgeschlossenes Thema pro Abend
– in der Bibel lesen und über Gott sprechen


Auf diese Arbeitsweise haben wir uns geeinigt:

Das Gespräch wandert durch die drei Kirchspiele (Neumark, Großbrembach, Buttelstedt). Je zwei Gastgeberinnen bereiten den kommenden Abend gemeinsam mit Pfarrer Hendrik Mattenklodt und Pfarrerin Denise Scheel vor. Zu bedenken ist das Organisatorische und die inhaltlichen Impulse. Es soll kein Wettstreit der „Meisterköche“ werden. Die Bibel steht im Zentrum. Wir verstehen uns als offene Gruppe. Ein Einstieg ist zu jederzeit möglich. Herzlich Willkommen!

Nächste Treffen:

Mittwoch, den 5. April 2017 um 19:00 in Alten Pfarrhaus Neumark, Vor dem Obertore 106.

Mittwoch, den 10. Mai 2017 um 19:00 im Wohlklanghaus/Alten Pfarrhaus in Kleinbrembach.

!Änderung! Dienstag, den 20. Juni 2017 um 19:00 im Alten Pfarrhaus Vippachedelhausen, Weimarische Strasse 57

Die Affen rasen durch den Wald … Füchse und Tiger gibt es auch!

Wenn Sie, wenn du, Lust hast in einer fröhlichen Runde häkeln, stricken oder filzen …. zu erlernen oder es gemeinsam zu pflegen … dann herzlich willkommen! Wir freuen uns über selbst eingebrachte Ideen.

Affen, Füchse, Tiger, Mäuse, Pilze, Teddybären, Hunde, Katzen, Lamas … alles ist möglich, dem der es versucht. Fachliche Anleitung ist vor Ort. Wir fangen alle klein an. Mäuse und Enten sind beliebte Anfängerprojekte.

Wir treffen uns jeden zweiten Freitag im Pfarrhaus Großbrembach.
Wir wandern themenbezogen durch die Orte.
Zum Häkeln sind wir in Großbrembach.

Nächste Termine: 17.2.2017, 3.3.2017, 17.3.2017 ab 19:00 bis ca. 21:30.

„Und Mose sprach zu den Kindern Israels: Seht, der Herr hat […] ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, daß er weise, verständig und geschickt sei zu allerlei Werk, kunstreich zu arbeiten an Gold, Silber und Erz, Edelsteine zu schneiden und einzusetzen, Holz zu zimmern, zu machen allerlei kunstreiche Arbeit. Und hat ihm ins Herz gegeben, zu unterweisen. […] Er hat ihr Herz mit Weisheit erfüllt, … zu wirken und zu sticken mit blauem und mit rotem Purpur, Scharlach und weißer Leinwand, und mit Weben, daß sie machen allerlei Werk und kunstreiche Arbeit erfinden.“ 2. Mose 35,35

Jahresrückblick

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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Kirchenälteste, liebe Spenderinnen und Spender!

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. Danke, dass Sie ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Geld in Ihre Kirchengemeinde investiert haben.

Vieles ist gewesen vom Bibelgespräch, Biblisch Kochen, Valentinstagsgottesdienst, Weltgebetstag, die Gemeindereise, die Jubelkonfirmationen, die Eulenbeobachtung mit der Webcam, Bibelwoche, Rokokoball, Konzerte, Teilnahme am Wettbewerb „Querdenker“ und die wöchentlichen Gottesdienste, Taufen, eine Hochzeit und Beerdigungen. Sie haben sich um ihre Kirchen gekümmert.

In Vogelsberg konnte die Notsicherung der Turmecken in der letzten Woche umgesetzt werden, nachdem die Fördermittelsuche langwierig war. Der Engel ist bei der Restauratorin abgegeben und wird 2017 als einziges ursprüngliches Stück der Innenausstattung wieder in die Kirche einziehen. Ihre Spenden haben geholfen, dass umzusetzen. Dankeschön! In Kleinbrembach hoffen wir, dass der Antrag an die Kiba bezüglich der Fenster positiv ausfällt. Im nächsten Jahr müssen wir die Fenster dicht bekommen, egal für welchen Weg wir uns entscheiden. Auch Großneuhausen freut sich über die Vollendung der Sanierung von Amtsloge und Treppe. Mit heißer Nadel gestrickt haben Sie sich mutig durch den Dschungel der Fördergeldlandschaft geschlagen und Risiken auf sich genommen. Der liebevoll gestaltete Weltgebetstag, die Buchlesung mit Felix Leibrock und der Gottesdienst zum vierten Adventssonntag werden mir in Ellersleben in guter Erinnerung bleiben. Wir freuen uns über die neu gewählten Kirchenältesten in Großbrembach und Kleinneuhausen.

Sie haben sich in Kleinneuhausen in das Thema der Friedhöfe schnell einarbeiten müssen und sicher wahrgenommen, dass die Diskussionslage komplex ist. Das Thema Friedhöfe hat uns in allen Orten stark beschäftigt und ich bin zuversichtlich, dass wir damit Entscheidungsgrundlagen gelegt haben. Wenn es auch mit schweren persönlichen Herzen verbunden ist, so werden wir alles tun müssen unter den schwierigen Bedingungen Kirche im Dorf sein zu können. Das Thema der Mitgliedszahlen und Finanzen versuchen wir transparent zu machen und so die Menschen im Ort für die Problemlagen zu sensibilisieren ohne mutlos zu erscheinen.

In Großbrembach sind Sie mit dem Gospelkonzert in ihr Amt gestartet und es war ein gelungener Start. Ich werde von Ihnen in allen Belangen gut unterstützt. Dankeschön! Sie haben ihr Thema „Kirchendach“ in die Hand genommen und sich als GKR auch schon einmal ohne mich getroffen. Entrümpelt, Holz gesägt und die Kirche geputzt. Inzwischen hängt die Läute- und Küsterordnung vorbildlich laminiert an der Sakristeitür. Es gibt Menschen, die frische Blumen auf den Altar stellen und damit Gott loben. Die nächsten Konzerte sind überall in Planung. Ich nehme sehr viel Engagement und Leidenschaft von Ihnen auf allen Seiten war. Das ist schön! Wichtige Schritte hin zu lebendigen Gemeinden.

Für das nächste Jahr wünsche ich uns Ausdauer im Lauf und Geduld, dass die Saat, die wir säen aufgeht. Auf das wir zu guten Langstreckenläuferinnen und Läufern werden. Wir sind von Gott getragen auch wenn die Wege uneben und überraschend anders werden. Viele gesellschaftliche Herausforderungen werden wir in den nächsten Jahren miterleben und als Kirche präsent sein müssen. Manchmal auch im Widerspruch zu Anderen. In aller Standhaftigkeit und Klarheit, was christlicher Glaube ist.

Dazu können uns folgende Gedanken stärken.

„Der Glaube darf uns nicht nur zur Gewissheit werden, er muss auch zur rechten Zeit eine Verunsicherung sein! Eine kreative Verunsicherung. Etwas, das uns Einhalt gebieten darf! Verunsicherungen sind nötig, um uns von unseren Borniertheiten zu befreien. Manch eine Anfechtung bedeutet nichts anderes, als dass wir uns endlich etwas sagen lassen. Da hat der Zweifel eine Botschaft: „Bekenne nicht nur das, was du verstehst. Glaube nicht nur an das, was dir angenehm erscheint. Erkenne nicht nur das, was deinem Lieblingsgedanken entspricht. Vertraue nicht nur auf das, was du fühlst. Sei vielmehr wachsam für das, was geschieht, und suche Zeiten, in denen du beginnst, vor Gott zu schweigen!“ Martin Schleske

Ich wünsche uns in allem Zagen und Zaudern, dass uns unser Glaube eine starke Gewissheit ist und der Zweifel ein lebendiger Mahner. Solch eine Glaubensgemeinschaft können Christen und Kirchenälteste sein. Sich im Glauben stärken, auf der Suche nach spiritueller Erfahrung gemeinsam ein Gebet sprechen. Oder neu auf die Suche gehen, was der christliche Glaube ist. Das stärkt uns und macht deutlich, dass wir in Gottes Namen Christen sind und unsere Ämter auffüllen. Gottes gute Botschaft soll durch unser TUN und LASSEN nach außen dringen. Dazu brauchen wir die Kraft von oben. Dietrich Bonhoeffers Worte haben mich durch dieses Jahr getragen und auch 2017 glaube ich: Mit Gott tritt man nicht auf der Stelle.

„Gottes Wege sind die Wege, die er selbst gegangen ist und
die wir nun mit ihm gehen sollen. Keinen Weg läßt uns
Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre und auf dem er
uns nicht voran ginge. Es ist der von Gott gebahnte und von
Gott geschützte Weg, auf den er uns ruft. So ist es wirklich Sein
Weg. …Mit Gott tritt man nicht auf der Stelle, sondern man beschreitet
einen Weg. Es geht voran oder man ist nicht mit Gott. Gott
kennt den ganzen Weg, wir wissen nur den nächsten Schritt
und das letzte Ziel. Es gibt kein Stehenbleiben, jeden Tag, jede
Stunde geht es weiter.“

D. Bonhoeffer

Es grüßt Sie ganz herzlich

in Freude auf die gemeinsame Zusammenarbeit 2017

Pfarrerin Denise Scheel

Leinen los! Ein Ruf aus Großneuhausen!

Die Tage sind spürbar kürzer geworden und Weihnachten rückt immer näher. Zeit, um einmal auf die vergangenen Monate zurückzuschauen. Wir konnten viele Veranstaltungen in unseren Gemeinden erleben, von denen einige weit über unsere Gemeindegrenzen hinweg Beachtung fanden. Da waren der Weltgebetstag, der Festgottesdienst zum Valentinstag, unsere Gemeindefahrt nach Eisenach, das gemeinsame Kochen nach biblischen Rezepten, zahlreiche Konzerte teils international bekannter Künstler und der Rokoko-Sommerball, um nur einige zu nennen.
All dies wäre ohne die zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Helfer in unseren Dörfern nicht möglich gewesen, die durch ihr großartiges Engagement für die Organisation dieser Höhepunkte und des alltäglichen Gemeindelebens Kirche auf dem Land erst möglich machen. – Herzlichen Dank dafür!
Kirche. Für viele Menschen sind das nur Gebäude. Oder die EKMD im fernen Magdeburg, die sich um die Erhaltung dieser Gebäude und das Leben darin kümmern muss. Doch das ist ein Irrtum! Kirche sind nicht die da oben, sondern wir Christen in unseren Gemeinden. Kirche ist dort, wo Menschen im Namen Christi zusammen kommen. Ganz gleich, ob unter einem Dach oder freiem Himmel und eigentlich auch, in welchem Dorf. Deshalb ermuntere ich Sie:
Wirken Sie mit, auch mit kleinen Gesten können Sie etwas bewirken. Äußern Sie Ihre Wünsche. Trauen Sie sich, Neues zu entdecken. Sehen Sie dabei Schwierigkeiten oder Probleme? Teilen Sie es mit. – Lassen Sie uns zusammen Lust auf Kirche auf dem Land haben. Denn: Wir sind Kirche!
Wir sind im Pfarrbereich etwa 1.200 Christen. Wenn wir alle zusammen halten und in unseren Orten eine lebendige Kirche schaffen, können wir nicht übergangen werden angesichts der bevorstehenden personellen und strukturellen Änderungen bis 2025. Starke, lebendige Gemeinden haben auch in Zukunft Bestand und werden von der Landeskirche unterstützt.
Während ich diese Zeilen schreibe, fällt mir das Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ (EG 604) aus dem Gottesdienst vom 23. September ein. Schlagen Sie es doch einmal im Gesangbuch nach. Martin Gotthard Schneider hält uns damit den Spiegel vor und legt den sprichwörtlichen Finger in die Wunde. Sein Text lädt zum Nachdenken ein, gibt uns Mut und Hoffnung. So heißt es am Ende der dritten Strophe: „Und was die Mannschaft auf dem Schiff ganz fest zusammenschweißt in Glaube, Hoffnung, Zuversicht, ist Gottes guter Geist.“ Also in diesem Sinne: Leinen los, lasst uns Gott vertrauen und gemeinsam unsere große Fahrt fortsetzen!

Es grüßt Sie herzlich,
Simon Günther

Kirchenältester aus Großneuhausen

Erntedank

„Die Erde ist des Herrn.“ Psalm 24

Geschmückter Altar in Kleinbrembach
Geschmückter Altar in Kleinbrembach

Was ist wenn das so ist?

Dann wäre die Erde Gottes Eigentum und wir sind nur Nutznießer seines Reichtums.
Wir verlassen die Erde mit leeren Taschen, so wie wir gekommen sind. Wir sind gern
gesehene Gäste auf Gottes guter Erde. Aber auch nicht die einzigen. Daran erinnert uns das Erntedankfest.

Die Lebensmittelspenden des Erntedankfestes gehen in diesem Jahr an die Buttstädter Tafel.

Die Geldspenden werden zur Hälfte dem Projekt „Das Glück kommt aus dem Garten“ von Brot für die Welt und zur anderen Hälfte der eigenen Kirchengemeinde zugute kommen.

Mehr erfahren Sie dazu unter:

http://www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/projektliste/philippinen-bihmi.html

In manchen Orten sammeln die Kinder die Erntegaben ein.
Für ihre Geldspende erhalten Sie ein Quittung aus dem Pfarramt Großbrembach.

In Kleinbrembach konnten 400 Euro gesammelt werden. In Großbrembach konnten 648,50 in der Strassensammlung gesammelt werden. Zusammen mit der Kollekte am Sonntag werden die Beträge jeweils zur Hälfte an die beschriebenen Projekte gehen.

Herzlichen Dank für ihre Gaben und allen großen und kleinen Helfern die unterwegs gewesen sind!

Pfarrerin Denise Scheel

Kürbis, Möhren, Äpfel, ...
Kürbis, Möhren, Äpfel, …

Jesus is here … in St. Wigbert,

davon konnten sich die Besucher des Gospelkonzerts der Jackson Singers am Samstag in Großbrembach überzeugen. Zweihundert Gäste waren gekommen und nachdem die Gruppe uns klar zu verstehen gegeben hat, dass Sie mit uns singen möchte, gab es bei alten Klassikern des Gospels kein Halten mehr. ARBEITEN, hieß es für das Publikum immer dann, wenn einer von ihnen nach vorn an das Mikro trat. O happy day, Praise the lord, Amazing grace …und die Kirche bebte. Schließlich wollte die Gruppe mit uns kein Konzert, sondern einen Gottesdienst feiern. Ein Gottesdienst der ganz anderen Art. Der laue Sommerabend konnte draußen auf dem stimmungsvoll geschmückten Platz ausklingen. Ein toller Abend. Herzlichen Dank an alle Helfer und Helferinnen. Besonders danken wir der Sparkassenstiftung Sömmerda, die dieses Projekt ermöglicht hat.

Konzert

KIRCHEnacht

Leuchten

Herzliche Einladung zum Rokoko Sommerball

Unter dem Motto „Goldener Schuh und goldener Glaube“ laden wir Sie am 28. August 2016 von 15-21 Uhr
nach Großneuhausen in die Rokokokirche „St. Georg“ ein! Wir wollen miteinander einen Gottesdienst feiern und danach in historischen Gewändern Tänze der damaligen Zeit erlernen und tanzen. Für den Ballabend und das Festessen gibt es einen Kartenverkauf. Die Karten erhalten sie ab 1. Juni 2016 für einen Preis von 37,50 für Erwachsene und für 17,50 pro Kind von (6-14 Jahren), Kinder von 0-5 sind kostenfrei, in der Touristeninformation Sömmerda, Marktplatz 1-2, Tel. 03634 350241 und im Pfarrbüro Großbrembach, PLatz der Demokratie 1, 99610 Großbrembach, Tel. 036451/60880, Dienstag von 9-13 Uhr und Donnerstag von 12-16 Uhr. Es gibt ein begrenztes Kartenkontingent. Der Kostümverleih in Wundersleben oder im Staatstheater Weimar bietet ihnen und ihren Kindern die passende Robe für diesen besonderen Abend.

Goldener Schuh und goldener Glaube

Ich will. Mit diesen zwei Worten beginnt der Abend unter freiem Himmel oder im Ballsaal. Die Damen lächeln, ohne Zähne zu zeigen, die sind um 1730 nicht so ansehnlich. Die Dame steht immer rechts vorm Herrn, damit er sich notfalls schützend vor sie stellen kann. Sie bewahrt Haltung. Der höfische Tanz ist ein gesellschaftliches Ereignis. Grazie und Anmut, Leichtigkeit und das Verspielte im Menschen treten nach vorn. So kann beim Tanz mitunter sehr gut geflirtet werden und die Herzdame wird mit viel Gefühl erobert. Ich will tanzen. Das ist ein Bekenntnis zur Freude und für David ist es eine vertraute Art Gott nahe zu sein. David, der musikalisch begabte König von Juda. Schon 1000 v. Chr. singen und tanzen die Menschen auch zu religiösen Festen, weil es ihnen und Gott Freude macht. „Ich will vor dem Herrn tanzen, der mich erwählt hat.“ so sagt David gegen alle Kritiker seines Tanzes. Jeder Schritt beginnt mit einem inneren „ich will“. Im Tanzen los lassen und frei werden. Den eigenen Rhythmus und Herzschlag spüren, den uns Gott gegeben hat. Einen Schritt nach vorn machen. Ob im goldenen Schuh oder in weißen oder roten … jeder Schritt, getanzt im Takt, tut der Seele gut. So erobert Gott unsere Herzen im Flug und wir kriegen für einen Augenblick sein Herz zu fassen. Ich will. Es grüßt Sie in Vorfreude!
Pfarrerin Denise Scheel.